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Einblicke · Apps & Automatisierung · In Arbeit · Aktualisiert 05.11.2026

Vom Blogartikel zum Instagram-Reel: Meine Content-Pipeline mit Human in the Loop

In Arbeit: Dieses Projekt ist in der Anfangsphase. Der Bericht zeigt den Stand von Anfang November 2026. Mit Voranschreiten des Projekts wird auch der Bericht nach und nach aktualisiert und erweitert.

Kurz gesagt: Für mein Herzensprojekt Ari Health Advisory baue ich eine Pipeline, die aus jedem neuen Blogartikel ein Instagram-Reel vorbereitet. Automatik, KI und Mensch wechseln sich ab, und nichts wird öffentlich ohne meine Freigabe. Die Planung mit Human in the Loop steht, die Umsetzung hat gerade erst begonnen, und ich nehme mir bewusst Zeit dafür.

Ari Health Advisory ist mein Herzensprojekt rund um Hundeernährung, benannt nach meiner Seelenhündin Ari. Auf dem Blog sind derzeit fünf Artikel live. Jeder davon soll auch auf Instagram und Facebook erscheinen, als kurzes Video, ohne dass ich jeden Schritt von Hand mache.

Es ist mein Herzensprojekt, es geht mir darum, meine Erfahrung mit Menschen zu teilen. Ich möchte die Welt damit ein kleines bisschen besser machen, zumindest für die Tiere und Ihre Besitzer. Ein individueller Ernährungsplan braucht Zeit, aber man kann gute und gesunde Ernährung erlernen, dieses Wissen, möchte ich ohne viel Zeitaufwand weiter geben. Es ist meine kleine, große Herzensmission.

Das ist ein Erfahrungsbericht vom Anfang eines Projekts: was geplant ist, was schon steht und warum ich es nicht eilig habe.

Wie ist die Pipeline aufgebaut?

Die Pipeline hat fünf Stationen, und jedes Werkzeug hat genau eine Aufgabe. Eine Google-Tabelle ist die Schaltzentrale: Dort steht für jeden Artikel, wie weit er ist, und ich kann jederzeit selbst eingreifen.

StationWerWas passiertStand
ErfassenAutomatik mit n8nEin neuer Artikel wird über den RSS-Feed erkannt und in die Tabelle eingetragengebaut, im Test
Reel-PaketKI mit Claude Code, fachlich geprüftHook, Texteinblendungen, Bild- und Video-Prompts und Bildunterschrift entstehen als Entwurferstes Paket liegt als Entwurf vor
Bild und VideoKI und Mensch mit GeminiEin Standbild mit Ari als Referenz, daraus ein kurzer ClipVorlagen stehen, das erste Reel ist offen
FreigabeMensch mit meiner Mac-App „Ari Freigabe“Ein Klick auf „ja“, das Video wird abgelegtApp gebaut, Verbindung getestet
PostenAutomatik mit MetricoolPlanen und Veröffentlichen auf Instagram und Facebooknoch nicht eingerichtet

Gepostet wird nur, wenn drei Dinge zusammenkommen: meine Freigabe, ein fertiges Video und der geplante Termin. Fehlt eines davon, passiert nichts.

Warum steht der Mensch mitten im Ablauf?

Weil es um Gesundheit geht. Jede Ernährungsaussage wird fachlich geprüft, und öffentlich wird nur, was ich freigegeben habe. Gesundheit bleibt Menschensache.

Für jede Station habe ich mir dieselben drei Fragen gestellt:

  • Lässt es sich als feste Regel beschreiben? Dann übernimmt die Automatik, zum Beispiel beim Erfassen und Posten.
  • Braucht es Formulierung oder Gestaltung? Dann hilft die KI, bei Texten, Prompts, Bild und Video.
  • Braucht es mein Urteil? Dann entscheide ich, bei der fachlichen Freigabe und bei der Frage, was öffentlich wird.

Dazu kommen klare Grenzen: Die Freigabe-App postet nie selbst, und Fragen zur Gesundheit in den Kommentaren werden nie automatisch beantwortet.

Warum Metricool statt eines eigenen Posting-Workflows?

Weil es weniger Pflege braucht und Kommentare und Auswertung gleich mitbringt. Einen eigenen Workflow zum Posten hatte ich in n8n schon im Testmodus gebaut. Ich habe ihn pausiert, als klar war, dass ein fertiges Werkzeug diesen Teil besser abdeckt.

Das Tool Metricool will ich noch implementieren und davor möchte ich es testen. Für mich war das eine wichtige Erkenntnis: Nicht alles, was ich selbst bauen kann, muss ich auch selbst bauen.

Warum lasse ich mir Zeit?

Weil gute Planung für mich die Basis ist. Das System ist noch in der Anfangsphase, und ich nehme mir Zeit für die Umsetzung. Die Planung mit Human in the Loop steht.

Ich möchte das Projekt nicht überstürzt fertigstellen, weil mir Gewissenhaftigkeit wichtig ist. Ari Health Advisory ist ein Nebenprojekt, ein Herzensprojekt, und es darf noch Zeit haben.

Deshalb läuft jede Stufe erst im Test, bevor die nächste dazukommt. Auch die KI-Entwürfe starte ich vorerst selbst, automatisch laufen sie erst nach einigen guten Wochen. Die Freigabe bleibt in jedem Fall bei mir.

Was ich bis hierher mitnehme

  • Das Werkzeug folgt der Frage, nicht umgekehrt.
  • Eine Tabelle als Schaltzentrale macht jeden Schritt sichtbar und lässt mich jederzeit eingreifen.
  • Eine Freigabe muss leicht sein: ein Klick statt einer Zeile in der Tabelle.
  • Nicht alles selbst bauen: Ein fertiges Werkzeug kann die bessere Wahl sein.
  • Wer bei Gesundheitsthemen automatisiert, braucht feste Grenzen, bevor er das erste Mal postet.

Fazit

Die Pipeline ist noch nicht fertig, und das darf so sein. Die Planung steht, die ersten Bausteine laufen im Test, und jeder weitere Schritt kommt erst, wenn der vorige sitzt. Für mich ist das kein Umweg, sondern genau die Gewissenhaftigkeit, die ein Herzensprojekt verdient.

Wie geht es weiter?

Sobald das erste Reel veröffentlicht ist, ergänze ich diesen Bericht. Sie planen selbst einen Content-Ablauf mit KI und möchten wissen, wo der Mensch hingehört? Schreiben Sie mir gern über das Kontaktformular.

Von Diana Duquenoy · Veröffentlicht am 02.11.2026

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